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Die Tiefenpsychologie Die Tiefenpsychologie ist die Lehre von der Seele, vom Innenleben und vom inneren Menschen. Sie wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts von Sigmund Freud begründet und von Alfred Adler, Leopold Szondi und besonders von Carl Gustav Jung vertieft. Walter Odermatt hat in jahrzehntelangen Forschungen die Tiefenpsychologie mit bedeutungsvollen Resultaten erweitert. Die wichtigsten sind das anthropozentrische Weltbild, das Menschenbild, die Gesetze bei der Anwendung der Arbeitsmittel der Tiefenpsychologie, sowie die Lehre über die psychisch bedingten Erkrankungen und deren Heilung.Die Aufgabe des Tiefenpsychologen ist es, dem Menschen seinen inneren Zustand aufzuzeigen und ihm zu helfen, innere Störungen und Fehlentwicklungen, deren Ursache zum grössten Teil im Unbewussten liegen, zu korrigieren und sich gemäss dem Archetyp zu entwickeln. Dies ist möglich durch die Anwendung der tiefenpsychologischen Arbeitsmittel: die Assoziationen, die Deutung der Bilder aus dem Unbewussten, die Traumdeutung und die aktive Imagination. Die Arbeitsmittel der Tiefenpsychologie geben uns zuverlässig Auskunft über das Innere des Menschen und ermöglichen uns eine treffsichere Diagnose über den psychischen Zustand und die Ursache von psychisch bedingten Störungen und Erkrankungen eines Menschen. Die Tiefenpsychologie, wie sie an der OWU gelehrt wird, ist weltweit einzigartig. Sie basiert auf einem gültigen Menschenbild und auf einem vollständigen Weltbild. Dies sind die wissenschaftlichen Grundlagen einer soliden Psychotherapie. An den staatlichen Universitäten fehlt in ihrer Lehre bis heute ein gültiges Menschenbild, sowie ein Weltbild, in das sämtliche für den Menschen erfahrbare Wirklichkeiten eingeordnet werden können. |
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